Segeln Chiemsee: Unterwegs auf Bayerns größtem See
Der Chiemsee ist der größte See in Bayern und mit einer Fläche von 79,9 Quadratkilometern ein wahres Paradies für Segler. Nach dem Bodensee und der Müritz ist der Chiemsee sogar der drittgrößte See in ganz Deutschland. An der längsten Seite beträgt die Länge des Sees 13 Kilometer, die Küstenlinie umspannt 65 Kilometer. Dank dieser Größe gehört der Chiemsee zu den beliebtesten Binnensegelrevieren in Deutschland. Mitten im See befinden sich mehrere Inseln, die größten darunter sind die Fraueninsel und die Herreninsel, die auch reizvolle Anlegestellen darstellen. Segeln Chiemsee: Das bietet Unterhaltung und Abwechslung für Anfänger und Profis im Segelsport.
Das Segelrevier Chiemsee
Saison am Chiemsee ist vom 1. April bis zum 31. Oktober. In den Wintermonaten dürfen keine Sportboote mehr auf dem Wasser unterwegs sein. Für den Seefunk sind zwei Kanäle zugelassen, der Arbeitskanal 77 und der Kanal der Wasserschutzpolizei, Kanal 16. Der touristische Betrieb am Chiemsee ist voll und ganz auf die Segler eingestellt: So gibt es zahlreiche Ankerplätze und Anlegemöglichkeiten, die mit Biergärten und kleinen Restaurants ausgestattet sind. Auch Badebuchten finden sich in diesem Segelrevier. Es ist auch möglich, auf dem Chiemsee an Bord seines Schiffes zu übernachten; erlaubt ist dies allerdings nur an wenigen offiziell dafür ausgewiesenen Häfen und an den Ankerzonen am Nordwestufer. Segeln Chiemsee: Das ist nicht nur aufgrund der Größe des Binnengewässers und des gut ausgebauten Gebietes ein reines Vergnügen. Auf dem Chiemsee sind zudem wenige Motorboote unterwegs, abgesehen von einigen Dampfern und den offiziellen Booten der Behörden, etwa der Wasserschutzpolizei oder der Rettungsdienste. Die Elektro- und Tretboote der Touristen sind vor allem in den Küstenregionen unterwegs, sodass Segler relativ ungestört ihrem Hobby nachgehen können.
Segelwetter am Chiemsee
Angenehm für Segler ist auch das Wetter am Chiemsee: Der See liegt am Rande der Alpen, wodurch hier häufig recht gute Windbedingungen herrschen. Selbst bei Föhn ist das Segeln auf dem Chiemsee oft noch möglich, wenn auf anderen Seen schon Flaute herrscht. Die Sommermonate allerdings warten oft mit unangenehmen Überraschungen in Form von heftigen Gewittern mit Sturmböen auf. Segler sollten daher immer ein Auge auf die Sturmwarnleuchten haben, die rund um den See angebracht sind, damit das Segeln Chiemsee ein ungefährliches Vergnügen bleibt. Segler sollten zudem auf die Untiefen achten, die es an der Südwestecke der Herreninsel, an der östlichen Spitze der Insel, vor Schützing im Nordosten sowie bei der Kreuzkapelle gibt.