Der frühe Bootsbau
Der Bootsbau geht bis in die Altsteinzeit zurück. Damals wurden von den Naturvölkern vor allem Einbäume gefertigt. Dazu wurden entsprechend nützliche Bäume ausgesucht. Dies wurden dann gefällt. Und ab da an begann die komplizierte Arbeit. Mit einem spitzen Handwerkzeug wurde dieser Stamm immer mehr ausgehöhlt. Dabei war es wichtiger in kleinen Schritten vorwärts zu gelangen als auf Anhieb ein riesengroßes Stück auszubrechen. Die Bauer sahen eher den Erhalt der Stabilität und Struktur im Vordergrund und waren sowieso auf eine uns fast unbekannte Weise mit den Ressourcen der Natur verbunden.
Der Bootsbau der modernen Pfeiler
Danach entwickelten sich die komplexeren Holzschiffe. Ein wesentliches Merkmal dieser war der viel höher gezogene Rand des Schiffes. Diese konnten natürlich nicht mehr aus einem Stück gefertigt werden. Auch in Hinblick auf die immer populärer werdende Bedeutung des Handels, denen viele Völker zur eigenen Finanzierung und des Einflusses frönten, wurde das Denken erneuert. Dazu wurden viele Einzelteiel zu einem Konstrukt zusammengefügt. Am Anfang geschah das im Bootsbau noch durch einfache Halterungen, später wurden richtige Systeme bis hin zu Nägeln eingesetzt. Mit steigender Größe und Bedeutung der Schifffahrt ist der Bootsbau von Bauplänen perfektioniert worden. Zudem hat er großen Einfluss auf die Wissenschaft gehabt. So ist auch zu damaliger Zeit ersichtlich gewesen, sich ein Vorbild an der Natur und speziell dem Körperbau der Meeresbewohner zu nehmen. Da das Holz aber in der Lage ist, Wasser aufzunehmen und sich vollzusaugen, wurde zum äußeren Schutz eine Art Schutzschicht aufgetragen. Diese verklebte die Spalten der Einzelteile und überzog den ganzen Rumpf. Die Menschen erkannten schnell, dass sie mit Tüchern über den Schiffen die vorhandenen Winde nutzen konnten. Somit hatten diese Technologie und auch die Erfindung der verschiedenen Master im Bootsbau eingeschlagen. Der Transport ging nun in noch kürzerer Zeit vor sich.
Der moderne Bootsbau
Mit der Industriellen Revolution und der Produktion verschiedener Metalle, sprossen die aus diesem Industriezweig entstandenen Werften aus dem Boden. Die Verwendung von Stahl und Aluminium trat somit seinen Siegeszug im Bootsbau an. Die Schiffe wurden widerstandsfähiger und konnten auch eine größere Last tragen. Zudem wurde mit der Erfindung des Motors die Unabhängigkeit in Bezug auf die Wetterlagen vorgenommen. Kleine Sportboote werden heutzutage eher aus glasfaserverstärktem Kunststoff gebaut. Dies dient der Leichtigkeit und in manchen Situationen auch der Sicherheit. Für die Holzbauweise gibt es noch Spezialwerften, generell werden die Schiffe in den großen bekannten Werften in Hamburg, Kiel und Larvik aber aus Metall gefertigt